Zarter Rehbraten aus dem Ofen: Wildgenuss wie im Herbstwald
Ein wunderbar zarter Rehbraten mit aromatischer Sauce – perfekt für besondere Anlässe und gemütliche Herbstabende.

Ich liebe diesen Rehbraten, weil er mich an lange Herbstabende mit meiner Familie erinnert. Das zarte Fleisch und die würzige Sauce machen ihn zu meinem Lieblingsgericht in der Wildsaison. Rehbraten ist ein echter Klassiker der deutschen Küche und besonders zu festlichen Anlässen beliebt. Traditionell wird er langsam geschmort, damit das Fleisch schön saftig bleibt und die Aromen sich voll entfalten. Freu dich auf ein aromatisches Gericht mit zarter Textur und kräftigem Geschmack. Perfekt für Dinnerpartys, Feiertage oder wenn du deinen Liebsten etwas ganz Besonderes servieren möchtest.
Zutaten
- 1000 g Rehkeule (ausgelöst)(vom Metzger pariert)
- 2 Stück Karotten(geschält, gewürfelt)
- 100 g Sellerie(gewürfelt)
- 2 Stück Zwiebeln(gewürfelt)
- 2 Stück Knoblauchzehen(grob zerdrückt)
- 6 Stück Wacholderbeeren(angestoßen)
- 2 Stück Lorbeerblätter
- 400 ml Rotwein (trocken)
- 400 ml Wildfond
- 2 EL Butterschmalz
- 0 Salz, Pfeffer(nach Geschmack)
- 2 EL Preiselbeeren (Glas)(optional, für die Sauce)
Zubereitung
Rehkeule mit Küchenpapier trocken tupfen und rundum kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.
Butterschmalz in einem großen Bräter erhitzen. Rehkeule rundherum scharf anbraten (ca. 5 Minuten).
Fleisch herausnehmen. Karotten, Sellerie, Zwiebeln und Knoblauch im Bräter 5 Minuten anrösten.
Wacholderbeeren und Lorbeerblätter zugeben. Mit Rotwein ablöschen und kräftig aufkochen lassen.
Wildfond angießen, Rehkeule zurücklegen. Bräter mit Deckel verschließen.
Im vorgeheizten Ofen bei 160 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 1,5–2 Stunden schmoren. Gelegentlich mit Sauce begießen.
Fleisch herausnehmen, abgedeckt ruhen lassen. Sauce durch ein Sieb passieren und in einem Topf auffangen.
Sauce aufkochen, nach Belieben mit 2 EL Preiselbeeren verfeinern und ggf. etwas einkochen lassen.
Rehkeule in Scheiben schneiden, mit der Sauce servieren.

Nährwerte pro Portion
🔄 Variationen
- 🥗 Wildschwein-Alternative: Statt Reh funktioniert auch Wildschwein oder Hirsch – Garzeit ggf. anpassen.
- 🍄 Mit Pilzen: 150 g frische Waldpilze in die Sauce geben für ein noch herbstlicheres Aroma.
- 🌶️ Schärfere Version: 1 TL grob gemahlener schwarzer Pfeffer oder eine Prise Cayennepfeffer für mehr Würze.
- 🍷 Ohne Alkohol: Rotwein durch Traubensaft und etwas Balsamico ersetzen.
- 🧅 Gemüse-Boost: Mehr Sellerie und Zwiebeln für eine besonders kräftige Sauce.
💡 Tipps & Tricks
- 🔥 Anbraten: Sehr heiß anbraten, damit sich die Röstaromen voll entfalten.
- 💧 Sauce binden: Falls die Sauce zu dünn ist, mit etwas Speisestärke abbinden.
- ⏲️ Ruhezeit: Das Fleisch nach dem Schmoren 10 Minuten ruhen lassen – es bleibt saftiger.
- 🍖 Kerntemperatur: Perfekt ist eine Kerntemperatur von 70–75 °C für zartes Fleisch.
- ❄️ Vorbereitung: Das Gericht lässt sich super am Vortag vorbereiten – am nächsten Tag schmeckt es fast noch besser.
- 👩🍳 Resteverwertung: Reste eignen sich perfekt für Ragout oder als Füllung für Blätterteigpasteten.
🍽️ Serviervorschläge
- 🍷 Weinempfehlung: Ein kräftiger Spätburgunder oder ein trockener Dornfelder passt wunderbar.
- 🥔 Beilage: Serviere dazu klassische Kartoffelknödel oder Spätzle.
- 🥗 Gemüse: Rotkohl oder Rosenkohl als Gemüsebeilage ergänzen den Rehbraten perfekt.
- 🍐 Fruchtige Note: Ein Klecks Preiselbeeren oder Birnenkompott verleiht eine frische Süße.
- 🥖 Brot: Rustikales Bauernbrot zum Auftunken der Sauce ist immer eine gute Idee.
🌟 Wusstest du?
- Rehbraten gehört zu den ältesten Wildgerichten der deutschen Küche.
- Wildfleisch ist besonders fettarm und reich an Protein.
- Im Mittelalter galt Wild als Privileg des Adels und war auf Festtafeln ein Highlight.
- Das Aroma von Rehbraten harmoniert besonders gut mit herbstlichen Gewürzen und Beeren.
- In vielen Regionen Deutschlands sind Wildwochen im Herbst eine feste kulinarische Tradition.
❓ Häufig gestellte Fragen
Rehbraten bleibt saftig, wenn er langsam bei niedriger Temperatur geschmort wird und nach dem Garen ruht.
🍴 Ähnliche Rezepte

Gnocchi mit Kastanien und Gorgonzola
Cremige Gnocchi treffen auf aromatische Kastanien und würzigen Gorgonzola – ein italienisches Wohlfühlgericht für besondere Abende.

Herzhafter Kürbis-Hackfleisch-Auflauf: Ofenglück für kalte Tage
Ein cremig-würziger Auflauf mit Kürbis und Hackfleisch – unkompliziert, sättigend und voller Herbstaromen.

Saftiges Schweinefilet vom Grill: zart, aromatisch & einfach genial
Zartes Schweinefilet, herrlich aromatisch mariniert und perfekt gegrillt – ein Highlight für jeden Grillabend.

Klassischer Rinderbraten
Herzhaft-zarter Rinderbraten, langsam geschmort – ein echter Klassiker für besondere Momente.
Teile dieses Rezept
Hat dir das Rezept gefallen? Teile es mit deinen Freunden!